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Welche Regeln gelten wann?

Die Corona-Verordnungen des Landes Schleswig-Holstein gelten immer für einen Zeitraum von vier Wochen. Spätestens dann berät und entscheidet die Landesregierung um Ministerpräsident Daniel Günther, welche neuen Lockerungen oder Verschärfungen für die Menschen bei uns im Land gelten sollen.

Welche Regeln aktuell bei uns in Schleswig-Holstein gelten, erfahren Sie immer aktuell hier: 

  • Diese neue Regeln gelten ab Montag, 20. September

    Neue "Ampel-Regelung"

    Ab dem 20. September wird in Schleswig-Holstein ein neues Ampel-System gelten. Grün bedeutet, dass keinerlei Beschränkungen gelten und ein Leben wie vor der Pandemie möglich ist. In der Stufe gelb gibt es unter der Voraussetzung "3G" (geimpft, genesen, negativ getestet) keinerlei Maskenpflicht oder Kapazitätsbeschränkungen mehr. Das bedeutet zum Beispiel, dass Stadien, Kulturveranstaltungen oder Museen wieder volle Auslastung möglich ist. Wo keine 3G-Regelungen kontrolliert werden können (z.B. im Einzelhandel oder im ÖPNV), gelten weiter Personenbeschränkungen und Maskenpflicht. In dieser Stufe befindet sich Schleswig-Holstein aktuell.

    Wenn sich die Zahlen verschlechtern, tritt Stufe rot ein. Das bedeutet, dass Maskenpflicht und Kapazitätsobergrenzen wieder eingeführt werden.

    Was genau die Entscheidungsgrundlage für das Stufensystem ist, soll in Rücksprache mit Expertinnen und Experten mit der Landesregierung entschieden werden. Grundlage dafür sollen Inzidenzzahlen und Belegung der Intensivstationen sein.

    3G-Öffnungen

    Museen, Sportveranstaltungen und Konzerte sollen ab dem 20. September wieder ohne Masken oder Personenbegrenzungen stattfinden - wenn alle Besucher geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Wo keine Abstände eingehalten werden können, gibt es eine Empfehlung zum Tragen von Masken - aber keine Pflicht mehr.

    Weitere Maskenpflicht

    In allen Einrichtungen, wo keine 3G-Regeln kontrolliert werden können, gilt weiter eine Personenbegrenzung und Maskenpflicht. Darunter fallen zum Beispiel der öffentliche Personen-Nahverkehr (ÖPNV), Geschäfte und Supermärkte.

    Schulen und Kitas

    In Schulen gilt weiterhin das aktuelle Test- und Maskenkonzept, mindestens bis nach den Herbstferien. Für Kita-Kinder gibt es zwei kostenlose Tests pro Woche, die die Eltern mit ihnen durchführen können.

  • Diese Regeln gelten seit Montag, 23. August

    Einheitliche 3G-Regel

    In vielen öffentlichen Räumen mit Innenbereich erhalten ab Montag (23. August) nur noch Getestete, Genesene und Geimpfte Zutritt. Dazu zählen unter anderem Veranstaltungen, körpernahe Dienstleistungen wie beispielsweise Friseure, Sport- sowie Kultur und Freizeiteinrichtungen. Bei Tests gilt: Ein Antigen-Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. In Hotels müssen Gäste bei Anreise einen maximal 48 Stunden alten Antigen-Schnelltest oder PCR-Test und während des Aufenthalts spätestens alle 72 Stunden einen entsprechenden Test vorlegen.

    Tests bei Kindern

    Von der Testpflicht am Montag sind Kinder bis zum 7. Lebensjahr ausgeschlossen. Schülerinnen und Schüler sollen im Rahmen eines Schutzkonzeptes regelmäßig getestet werden. Auch Kita-Kindern sollen zwei Mal in der Woche durch die Eltern getestet werden. Geeignete Tests sollen vom Land kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

    Events und Festivals möglich

    Unter strengen Auflagen sind auch wieder größere Veranstaltungen möglich. Innen wie Außen gilt auch hier die 3G-Regel. Der Konsum und Ausschank von Alkohol ist nicht erlaubt. Bei Sportveranstaltungen darf die Anlage zur Hälfte ausgelastet sein. Höchstens sind aber 5.000 Personen erlaubt.

  • Diese Regeln gelten seit Montag, 26. Juli

    Konkret hat die Landesregierung u.a. folgende Änderungen beschlossen:

    Die bisherigen Kontaktbeschränkungen bei Ansammlungen und Zusammenkünften (maximal zehn Personen aus zehn Haushalten) werden angesichts der derzeitigen Infektionslage verändert: Künftig können sich bis zu 25 Personen treffen. Kinder unter 14 Jahren sowie Genesene und Geimpfte werden hierbei weiterhin nicht mitgezählt.

    Die Rahmenbedingungen für Veranstaltungen werden, wie angekündigt, entsprechend dem Veranstaltungsstufenkonzept geändert. Die Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen mit Gruppenaktivität (Feste, Feiern, Empfänge usw.) wird aufgehoben; dies gilt auch für die Veranstaltungen mit Marktcharakter (unter den bereits bestehenden Auflagen wie der Quadratmeterbeschränkung und Mund-Nasen-Bedeckung in Innenbereichen) und Veranstaltungen mit Sitzungscharakter (es gelten aber weiterhin Auflagen wie max. Auslastung von 50 Prozent); Veranstaltungen mit Eventcharakter sind in Außenbereichen und unter strengen Auflagen zulässig (Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Erstellung eines Hygienekonzepts mit Berücksichtigung der An- und Abreise, Kontaktdatenerhebung, Testpflichten, Genehmigung durch die zuständige Behörde, Einsatz von Ordnungskräften). Auch bei Versammlungen werden die Teilnehmerbegrenzungen aufgehoben. Teilnehmerbegrenzungen entfallen ebenfalls für Gottesdienste.

    Weitere Anpassungen:

    *       Die Testpflicht für Besuche von Gaststätten in Innenbereichen entfällt.

    *       Die Testpflicht bei Veranstaltungen mit Gruppenaktivität wird aufgehoben.

    *       Die verbliebenen Testpflichten für Sport sowie Angebote der Kinder und Jugendhilfe in Innenbereichen entfallen.

    *       Die bisherige Folgetestung bei Besuch eines Beherbergungsbetriebes entfällt.

    *       Die Maskenpflicht für Schiffsverkehre (ÖPNV wie touristisch) wird in den Außenbereichen aufgehoben.

  • Diese Regeln gelten seit Montag, 28. Juni
    • Die Maskenpflicht entfällt in Außenbereichen. Abstände z.B. auf Wochenmärkten und in Wartebereichen sind weiterhin einzuhalten.
    • Die Maskenpflicht entfällt teilweise bei Veranstaltungen im Innenbereich mit Sitzungscharakter, z.B. im Kino oder im Theater. Auf den so genannten „Verkehrswegen“, also auf dem Weg zum Platz oder auf den Gängen, muss die Maske getragen werden, am Platz kann sie abgenommen werden.
    • Die Testpflicht bleibt, beispielsweise beim Besuch einer Gaststätte im Innenbereich, im Krankenhaus, in Pflege- oder Reha-Einrichtungen. Lockerungen gibt es beim Sport im Innenbereich ab 25 Sporttreibenden (bislang zehn Personen). Beim Besuch eines Beherbergungsbetriebes ist vor der Anreise ein Test erforderlich, zusätzlich nur noch einmalig nach 72 Stunden.
    • Veranstaltungen mit Gruppenaktivität und ohne feste Sitzplätze (z.B. Feste und Empfänge) dürfen unter Auflagen wieder mit bis zu 250 Personen in geschlossenen Räumen und mit bis zu 500 Personen draußen stattfinden.
    • Veranstaltungen mit Marktcharakter (Flohmärkte, Messen usw.) sind unter Auflagen drinnen wieder mit bis zu 1.250 Personen möglich, draußen mit bis zu 2.500. Die Testpflicht im Innenbereich entfällt. 
    • Veranstaltungen mit Sitzungscharakter (z.B. Konzerte, Theater- und Kinovorstellungen) sind unter Auflagen ebenfalls mit bis zu 1.250 (Innenbereich) bzw. 2.500 Personen (draußen) möglich. Die Testpflicht im Innenbereich entfällt.
    • Die Durchführung von Wettbewerben und Sportfesten ist innerhalb geschlossener Räume mit maximal 1.250 Personen, außerhalb geschlossener Räume mit maximal 2.500 Personen zulässig.
    • Bei Gottesdiensten außerhalb geschlossener Räume wird die zulässige Teilnehmerzahl auf 2.500 erhöht, innerhalb geschlossener Räume auf 1.250.
    • Die Quadratmeterbeschränkungen für Verkaufsflächen sowie für Freizeit- und Kultureinrichtungen entfallen.
    • Unabhängig vom Modellprojekt können Diskotheken unter strengen Bedingungen wieder öffnen. Erforderlich sind u.a. ein Hygienekonzept, Kontaktdatenerhebung, Maskenpflicht, die Vorlage eines negativen Tests und die Beschränkung der Teilnehmerzahl auf 125 Personen.