Ein Linienbus steht rechts neben einem Pylon auf einer Straße. Am Scheibenwischer hängt eine rot weiße Flagge mit der Aufschrift Verdi. In der Frontscheibe hängt ein rotes Schild mit dem Hinweis Warnstreik.
Ein Linienbus steht rechts neben einem Pylon auf einer Straße. Am Scheibenwischer hängt eine rot weiße Flagge mit der Aufschrift Verdi. In der Frontscheibe hängt ein rotes Schild mit dem Hinweis Warnstreik.

Warnstreik: Darauf müssen sich Fahrgäste einstellen

Alle, die auf den kommunalen Busverkehr angewiesen sind, könnten am Montag in Schwierigkeiten kommen. Denn die Gewerkschaft ver.di hat zum Warnstreik aufgerufen. Hintergrund für den Streik sind Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen, etwa durch kürzere Wochenarbeitszeit, längere Ruhezeiten aber auch höhere Zuschläge für die Arbeit in der Nacht und am Wochenende. Der Streik beginnt mit Betriebsbeginn am Montag, teilweise also schon ab 03:00 Uhr, und soll den ganzen Tag andauern. 

Diese Orte in Schleswig-Holstein sind vom Streik betroffen:

  • Kiel (Nicht bestreikt wird die Kieler Fördeschifffahrt der Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel – SFK.)
  • Lübeck (Auch die Priwallfähre ist betroffen, jedoch besteht zur vollen Stunde eine Überfahrtmöglichkeit an der Hauptfähre. Nicht bestreikt werden Linien der Lübeck-Travemünder Verkehrsgesellschaft (Linien: 30, 31, 33, 35, 38, 40 und 50).
  • Neumünster
  • Flensburg

Nah.sh kündigt an, dass mit starken Beeinträchtigungen zu rechnen ist. Es wird empfohlen sich vor Fahrtantritt über die Betriebslage zu informieren. Auch die betrieblichen Hauptservicestellen der Verkehrsunternehmen können vom Streik betroffen sein.