Seenotretterboot auf dem Meer
Seenotretterboot auf dem Meer

Schwere Schiffs-Kollision vor Helgoland

24.10.2023

Ein tragisches Unglück am frühen Dienstagmorgen auf der Nordsee: Gegen 5 Uhr sind hier die Frachtschiffe „Polesie“ und „Verity“ in der deutschen Bucht, südwestlich vor Helgoland, zusammengestoßen. Die "Verity" ist infolge der Kollision gesunken. Ein Seemann wurde tot geborgen, zwei weitere konnten gerettet werden. Vier Besatzungsmitglieder werden noch vermisst. Die Suche nach den Vermissten Besatzungsmitgliedern sei am Dienstagabend um 22.45 Uhr eingestellt worden, teilte ein Sprecher des Havariekommandos in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit. 

Am Unglücksort haben sich mehrere Seenotrettungskreuzer eingefunden, um nach den Vermissten zu suchen. Auch weitere Schiffe sind an der Unfallstelle, darunter auch das Kreuzfahrtschiff "Iona", das mehrere Ärzte an Bord hat. Weiteres medizinisches Personal wurde mit einem Helikopter gebracht. Inzwischen sind auch Taucher im Einsatz, um nach den vier vermissten Besatzungsmitgliedern der "Verity" in 30 Metern Tiefe zu suchen. Es wird davon ausgegangen, dass sie sich möglicherweise noch im gesunkenen Frachter befinden könnten.

Vor Ort ist auch ein Flugzeug im Einsatz, um das Seegebiet zu überwachen. So soll auch geprüft werden, ob möglicherweise Öl aus den Schiffen in die Nordsee gelangt. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist bisher noch völlig unklar.

Über die aktuellen Informationen und die neusten Erkenntnisse zur Schiffs-Kollision informieren wir Sie auch jederzeit in den R.SH-Nachrichten:

12.04.2024, 12:55 Uhr

RSH Nachrichten

2:30

Schlagzeilen

A7 bei Owschlag für 57 Stunden gesperrt
Rapsblüte in Schleswig-Holstein früher als sonst
Erstaufnahme in Neumünster wird um 200 Plätze erweitert
Bundestag beschließt Bezahlkarte für Asylbewerber
Grüne kritisieren Wissing wegen Fahrverbots-Drohung