Olympia
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Bewirbt Kiel sich für Olympia? Das steckt dahinter

Ob im Jahr 2036, 2040 oder 2044 – die Landeshauptstadt Kiel möchte Segelstandort für die Olympischen und Paralympischen Spiele im Wassersport in Deutschland werden. Jetzt sind die Kieler gefragt: Am Sonntag findet der Bürgerentscheid im Kieler Rathaus statt. Bei dem Entscheid geht es zunächst um die Frage, ob Kiel sich überhaupt bewerben soll.

Für die Stadt wären es nicht die ersten olympischen Spiele. Schon 1936 und 1972 wurden die Segelwettbewerbe hier ausgetragen und sorgten für internationale Aufmerksamkeit sowie den Ausbau moderner Infrastruktur. Bis heute profitiert Kiel von diesem olympischen Erbe: Moderne Sportanlagen, internationale Wettbewerbe und eine starke Segeltradition prägen das Stadtbild. Das Nationale Olympische Komitee entscheidet noch in diesem Herbst, wer seine Bewerbung einreichen darf. Die finale Entscheidung darüber, wo und von wem die Spiele ausgerichtet werden, trifft dann im nächsten Jahr das Internationale Olympische Komitee (IOC).

Eine Einschätzung von R.SH-Chefkorrespondent von Carsten Kock, hört ihr hier:

Was könnte Olympia wirtschaftlich für Kiel bedeuten?

Welche Nachteile sehen Kritiker?

Welche Kosten könnten durch Olympia entstehen?

  • Welche Hauptaustragungsorte gehen ins Rennen?

    Berlin, Hamburg, München und die Region Rhein-Ruhr. Kiel steht allen Bewerbungen gern als Satelliten-Standort zur Verfügung und ist bei der Hamburger Bewerbung sogar bereits fest eingeplant. 

  • Welche Sportarten könnten in Kiel stattfinden?

    Kiel möchte sich für Austragung der Segelwettbewerbe bewerben. Zusätzlich sind die Sportarten Freiwasserschwimmen, Coastal Rowing, Handball und Rugby im Gespräch.

  • Wer kann wo abstimmen ?

    Abstimmungsberechtigt sind alle Kieler, die 16 Jahre alt sind, die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines EU-Mitgliedstaates besitzen, am Abstimmungstag seit mindestens sechs Wochen mit Hauptwohnsitz in Kiel gemeldet sind und nicht vom  Wahlrecht ausgeschlossen sind. 

    Am 19. April kann im Kieler Rathaus im Raum 184 abgestimmt werden. Wer am 19. nicht abstimmen kann, hat die Möglichkeit noch bis zum 17. April um 12 Uhr im Rathaus, ebenfalls im Raum 184, seine Stimme abzugeben. Dafür muss ein gültiger Reisepass oder Personalausweis mitgebacht werden. Eine Beantragung schriftlich oder per E-Mail ist zwar weiterhin möglich, aber wegen der Postlaufzeiten wird der Wahlbrief mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr rechtzeitig ankommen.