Kopfschmerzen durch Wetterfühligkeit – oft auch als „Wetterkopfschmerz“ bezeichnet – betreffen viele Menschen, vor allem die mit Migräne oder empfindlichem Kreislauf. Dabei reagiert der Körper auf Veränderungen in der Atmosphäre, die normalerweise unbemerkt bleiben.
Ein häufiger Auslöser ist ein rascher Wechsel des Luftdrucks, wie er vor Gewittern oder bei Wetterumschwüngen vorkommt. Auch Temperaturanstiege, hohe Luftfeuchtigkeit oder starke Sonneneinstrahlung spielen eine Rolle. Sie belasten den Kreislauf und können die Blutgefäße im Gehirn erweitern, was Kopfschmerzen auslösen kann.
Besonders betroffen sind Menschen mit Migräne. Bei ihnen können wetterbedingte Reize schneller zu einer Attacke führen. Aber auch Personen ohne diagnostizierte Erkrankung berichten von dumpfen, drückenden Schmerzen oder einem Unwohlsein bei Wetterwechseln.
Zur Vorbeugung hilft es, den eigenen Körper gut zu beobachten und mögliche Auslöser zu erkennen. Ein Kopfschmerztagebuch kann dabei helfen. Ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und genug Flüssigkeit unterstützen den Kreislauf. Auch leichte Schmerzmittel, Entspannungstechniken wie gezielte Atemübungen und Massagen können aushelfen.
Der Einfluss des Wetters auf das Wohlbefinden ist real – und mit dem richtigen Umgang lassen sich die Beschwerden oft reduzieren.