Seit 2008 wird in Deutschland das Jugendwort des Jahres gewählt. Der Langenscheidt-Verlag sucht Begriffe oder Phrasen, die zum üblichen Sprachgebrauch der Jugendlichen gehören. Nachdem 2025 „das crazy“ gewonnen hat, steht nun wieder eine Top 10 fest. Was die verschiedenen Wörter bedeuten und wie es jetzt weitergeht, lest ihr hier.
Die Auswahl:
- "Peak"
- Wenn etwas Peak ist, dann ist es das Beste vom Besten. Der absolute Höhepunkt, maximale Qualität oder einfach 10/10.
Beispiel: „Das Finale war Peak.“
- Wenn etwas Peak ist, dann ist es das Beste vom Besten. Der absolute Höhepunkt, maximale Qualität oder einfach 10/10.
- "Du bist gut genug"
- Ein viraler Song, der sich auf TikTok und Co. rasant verbreitet hat. Inzwischen gibt es unzählige Memes, Remixe und Parodien – viele nennen ihn scherzhaft schon die „neue deutsche Nationalhymne“.
- "Gute Käse"
- Ein humorvoller Ausdruck für „richtig gut“, „stabil“ oder „feier ich“. Hat keine wörtliche Bedeutung – gerade das macht den Reiz aus. Wird als Lob oder Zustimmung verwendet.
Beispiel: „Der Döner war gute Käse.“
- Ein humorvoller Ausdruck für „richtig gut“, „stabil“ oder „feier ich“. Hat keine wörtliche Bedeutung – gerade das macht den Reiz aus. Wird als Lob oder Zustimmung verwendet.
- "Digga"
- Der absolute Klassiker. Bedeutet je nach Situation Bro, Bruder, Kumpel – manchmal sogar einfach ein Ausruf. Kann fast jeden Satz anfangen oder beenden.
Beispiel: „Digga, was war das denn?!“
- Der absolute Klassiker. Bedeutet je nach Situation Bro, Bruder, Kumpel – manchmal sogar einfach ein Ausruf. Kann fast jeden Satz anfangen oder beenden.
- "Crashout"
- Komplett die Fassung verlieren, ausrasten oder emotional explodieren. Kann ernst gemeint sein oder ironisch, wenn jemand wegen einer Kleinigkeit völlig überreagiert.
Beispiel: „Wenn mein Akku gleich ausgeht, geh ich Crashout.“
- Komplett die Fassung verlieren, ausrasten oder emotional explodieren. Kann ernst gemeint sein oder ironisch, wenn jemand wegen einer Kleinigkeit völlig überreagiert.
- "Schere"
- Heißt so viel wie „Sorry, mein Fehler“. Kommt aus der Gaming-Szene und zeigt: Du hast’s verkackt, stehst aber dazu.
Beispiel: „Schere. Bin einfach abgetaucht ohne was zu sagen.“
- Heißt so viel wie „Sorry, mein Fehler“. Kommt aus der Gaming-Szene und zeigt: Du hast’s verkackt, stehst aber dazu.
- "Macker"
- Kann je nach Kontext fester Freund, Crush, Kumpel oder einfach ein Typ sein. Das Wort gibt's schon lange, wird aber aktuell wieder häufiger – oft ironisch oder liebevoll – verwendet.
Beispiel: „Mein Macker kommt später vorbei.“
- Kann je nach Kontext fester Freund, Crush, Kumpel oder einfach ein Typ sein. Das Wort gibt's schon lange, wird aber aktuell wieder häufiger – oft ironisch oder liebevoll – verwendet.
- "Ragebait"
- Content, der dich absichtlich triggern soll. Mit provokanten Takes, offensichtlichen Falschbehauptungen oder komplett wilden Meinungen wird versucht, Wut auszulösen – denn genau das bringt Kommentare, Shares und Reichweite. Je mehr du dich aufregst, desto besser funktioniert der Post.
- "Süper"
- Türkisch für „super“. Bekannt geworden durch ein virales Video eines Ultramarathonläufers, der nach seinem Lauf auf die Frage „Wie geht's dir?“ einfach mit „Süper“ antwortet. Seitdem sagt man „Süper“, wenn irgendwas richtig nice ist.
- "67"
- Eine feste Bedeutung gibt's nicht – der Hype von „67“ lebt davon, dass es ein kompletter Insider ist. Durch TikTok, Basketball-Memes und dem Song „Doot Doot (6 7)“ ging der Trend viral. Mit der typischen Handbewegung dazu gilt: Wer's checkt, checkt's.
Der Ablauf des Votings
Ab dem 28. Juli geht es darum, aus dem Feld die Top 3 herauszufiltern. Welche drei Begriffe das Rennen gemacht haben, erfahrt ihr am 28. August. Damit startet zugleich der große Endspurt: Bis zum 28. September könnt ihr noch ein letztes Mal eure Stimme für euren Favoriten abgeben. Am 10. Oktober steht das Ergebnis dann fest und der Begriff mit den meisten Votes wird offiziell zum Jugendwort des Jahres 2026 gekürt. Wie und wo genau das Gewinnerwort verkündet wird, wird noch bekannt gegeben.