In Berlin war es plötzlich bittere Realität - ganze fünf Tage mussten Teile der Hauptstadt ohne Strom und Heizung ausharren. Grund hierfür war ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke. Doch was sollte man auf jeden fall zu Hause haben, um sich im Extremfall selbst zu versorgen?
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt sich einen Vorrat von möglichst 10 Tagen Stück für Stück anzulegen.
- Flüssigkeit: ein Mensch kann unter Umständen drei Wochen ohne Nahrung auskommen, aber nur vier Tage ohne Flüssigkeit. Ein Erwachsener braucht mindestens 2 Liter Flüssigkeit am Tag. Wenn man Kochen möchte, sollte man weitere 0,5 Liter Wasser einplanen. Ein gewisser Anteil des Vorrats sollte daher aus (Mineral-)Wasser bestehen. Aber auch Fruchtsäfte oder andere Getränke können dazugerechnet werden.
- Lebensmittel: sollten möglichst lange haltbar sein, falls aufgrund eines Stromausfalls Kühlschrank und Gefriertruhe nicht mehr funktionieren. Die Zubereitung sollte auch ohne Herd oder Mikrowelle funktionieren. Außerdem sollten Lebensmittel auf Verträglichkeit, Genuss und Mengenbedarf abgestimmt werden.
Diese Lebensmittel eignen sich beispielsweise gut:
- Trockenfrüchte
- Obst/ Gemüse/ Fleisch/ Fisch in Konserven
- Trockenfleisch oder –wurst
- Nüsse
- Zwieback
- Müsliriegel
Was sonst noch hilfreich ist:
- Campingkocher oder Gasgrill inkl. Brennstoff (z.B. Gas)
- Futtervorrat für Haustiere
- Solar- oder batteriebetriebenes Radio inkl. Batterien
- Warn-App installiert (wie NINA)
- aufgeladene Powerbank
- Liste wichtiger Telefonnummern auf Papier
- Taschenlampe mit Ersatzbatterien
- Schlafsäcke & warme Kleidung
- Kerzen & Feuerzeug
- Schmerzmittel, fiebersenkende Mittel, Pflaster, Wundheilsalbe uvm.
Wie sieht es mit der Haus-Apotheke aus? Weitere wichtige Dinge, die beachtet werden müssen findet ihr in dieser Checkliste.