Wasserschutzpolizei stoppt Tanker

09. Februar 2010
Crew lebt über zwei Wochen ohne Heizung und warmes Wasser

Die Wasserschutzpolizei hat in Brunsbüttel einen Tanker mit Heimathafen Panama festgesetzt, auf dem die Besatzung unter menschenunwürdigen Bedingungen gelebt hat. Nach einer Notankerung im Nord-Ostsee-Kanal hatten die Männer die Nase voll und zeigten die Missstände an Bord an.
Die Beamten der Wasserschutzpolizei staunten nicht schlecht, die Besatzung von den Philippinen musste seit 2 Wochen ohne Heizung, warmes Wasser und Toilettenspülung leben. Die Männer schliefen im Maschinenraum, weil es dort wärmer war. Außerdem sind unter anderem die Rettungsboote und die Navigationsanlage funktionsunfähig. Der Großteil der Besatzung wurde in der Seemannsmission untergebracht. Für den Tanker, der auf dem Weg von Gibraltar nach Dänemark war, ist ein Auslaufverbot verhängt worden, bis die Mängel behoben sind.