Traurige Gewissheit: Die Polizei auf Amrum hat die Leiche des kleinen Sebastian gefunden. Das bestätigte die Polizei am Mittwoch unserem Sender. Seit Sonntag hatten Polizei, Feuerwehr und die Seenotrettung nach dem Zehnjährigen gesucht.
Am Mittwochmittag hängten die Beamten einer Spur folgend mit blauen Planen den Bereich am Strand ab, wo Augenzeugen Sebastian zuletzt gesehen hatten. Bis zu eineinhalb Meter tief gruben die Helfer mit einem Schaufelbagger an dieser Stelle im Sand. Dann gingen die Behörden mit der traurigen Nachricht an die Öffentlichkeit.
Zeugen hatten Sebastian zuletzt am Sonntagnachmittag in Wittdün gesehen. In der Nähe eines "Piratenschiffs" auf einem Spielplatz spielte er nur 200 Metern von seinen Eltern entfernt, wie die Berliner Morgenpost berichtete.
Als der Junge verschwand, herrschte Niedrigwasser. Aus diesem Grund hielt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) es eher für unwahrscheinlich, dass Sebastian ertrunken sei. Vermutlich ist der Zehnjährige in einem selbstgegrabenen Loch erstickt.
Unser Reporter Andreas Rackow ist vor Ort auf Amrum und meldet sich im laufenden Programm von R.SH. Hier können Sie einige Eindrücke, Gespräche und Reaktionen noch einmal Nachhören:
Pastorin Hanna Lehming...
...von der Insel Amrum.
Andreas mit Urlauberin...
...Ursula Senn aus Bielefel ...
Nico Wartenberg vom...
...Restaurant Strandvogt.
Andreas mit Urlauberin...
...Susanne Hinzen aus Hambu ...
Gespräch mit Polizeispreche ...
...Kristine Stielow.
Andreas Rackow im Talk...
...mit Katharina Nicolaisen ...

